Störmede hatte in der vergangenen Woche mit dem Schnadgang, Jubiläumsschießen der Jungschützen und der Pankratiusprozession einiges zu bieten. Dazu Gemeinschaft, gute Laune und ein bisschen Improvisation!
Den Auftakt machte am 14. Mai der traditionelle Schnadgang. Bei bestem Wanderwetter machten sich zahlreiche Teilnehmer gut gelaunt auf den Weg, um gemeinsam die süd-westlichen Grenzen Störmedes abzugehen. Die Stimmung passte, die Schuhe waren geschnürt, und zunächst sah alles nach einem rundum gelungenen Nachmittag aus.
Doch wie das Wetter manchmal so spielt, zog kurz vor der ersten Rast kräftiger Regen auf. Aus dem gemütlichen Gang wurde damit kurzfristig eine klitschnasse Angelegenheit. Trotz der Witterung ließen sich unter anderem das Königspaar der Bruderschaft Carla und Jan das Poläsen nicht nehmen!
Die geplante zweite Rast an den Bunkern musste leider ausfallen. Im Vorhinein hatte man sich bereits entschlossen für den Fall der Fälle einen Bus zu organisieren, sodass alle Schnadgänger schlussendlich smehr oder weniger trocken zurück nach Störmede kamen! Der guten Laune tat das Ganze aber keinen Abbruch. Ein bisschen Regen reicht nicht aus, um die Stimmung kippen zu lassen. So blieb es trotz nasser Jacken und abgesagter Rast bei einem fröhlichen und geselligen Nachmittag.
Im Anschluss wartete direkt der nächste Höhepunkt: das Jungschützenjubiläumsschießen, in diesem Jahr an der Vogelstange auf dem heimischen Schützenplatz. Hier wurde es noch einmal spannend. Nach einem packenden Wettkampf konnte sich Felix Kästner durchsetzen und die Königswürde erringen. An seiner Seite steht Adjutant Kevin Seidel.
Die Weiteren Insignien schossen ab: Justin Hess (Fass), Tim Passmann (Zepter), Arne Güther (Apfel) und Lukas Passmann(Krone).
Am Sonntag folgte dann mit der feierlichen Pankratius-Prozession ein weiterer besonderer Moment im Störmeder Kalender. Zahlreiche Teilnehmer begleiteten die Prozession und verliehen dem Tag einen würdigen Rahmen.
Besonders freute sich die Gemeinde über die Teilnahme von Erzbischof em. Hans-Josef Becker. Seine Anwesenheit bereicherte den Festtag und unterstrich die Bedeutung der Pankratius-Prozession für Störmede.
So ging eine ereignisreiche Woche zu Ende, die einmal mehr gezeigt hat, was Störmede ausmacht: gelebte Tradition, starke Gemeinschaft und Menschen, die auch dann zusammenhalten, wenn das Wetter nicht ganz mitspielt.
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